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Kaufen oder bauen...


Die Frage stand auch für mich...

Spielzeugroboter bleiben auf Grund Ihrer Möglichkeiten außen vor. Wobei es auch hier Ausnahmen gibt, denn mit dem RS Media von Wowwee ging der Schritt schon in eine interessante Richtung, allerdings unterliegt auch er erheblichen Einschränkungen, so dass man mit der „freien“ Programmierung egal ob mit Linux oder der vorgesehenen Java Erweiterung schnell an seine Grenzen stößt. Zum Einen bedingt durch die Programmierung zum Anderen auf Grund der technischen Einschränkungen. Von der mitgelieferten Makroprogrammierung mal ganz abgesehen.

Etwas besser sieht es dann schon mit humanoiden Robotern auf Basis des Robonova (Produktion inzwischen eingestellt) und vergleichbaren Robotern wie zb. Kondo KHR etc. aus. Unerwähnt lassen möchte ich auch nicht einen der fortschrittlichsten „bezahlbaren“ Vertreter der humanoiden Roboter, der Noa von Aldebaran, welcher aber mit ca. 12.000 Euro je Aussattung (2011 ohne FB-Vereinsunterstützung) auch schon einen stattlichen Preis hat. (Inzwischen [2014] ab 5600,- Euro)


Natürlich gibt es auch eine große Vielfalt an nicht humanoiden weitestgehend frei programmierbare Bot’s, welche für meine geplanten Anwendungsfälle die besseren Eigenschaften mitbringen. Für den kleinen Geldbeutel  z. B. der Asuro oder der RP6 aber auch für den etwas größeren Geldbeutel den TurtleBot oder den Bilibot, (beide auf Basis des Irobot) sowie weitere im Preis steigende Vertreter und natürlich für den ganz ganz dicken (!) Geldbeutel den bereits in der Einleitung  erwähnten PR2

 

Allerdings möchte ich hier nicht die verschiedensten Roboter aufzählen, da es bereits einschlägige Informationen darüber im Web gibt. Auch möchte ich nicht über die verschiedenen Wettkampfarten informieren, welche heute mit gekauften oder selbstgebauten Bots ausgetragen werden.

Das Gebiet ist inzwischen so vielfältig, dass man die Komplexität nicht mit ein paar Sätzen gerechtfertigt erfassen kann.

Deswegen erwähne ich auch in dem Zusammenhang die vielen anderen Varianten hier erst gar nicht.  


In erster Linie geht es bei meinen Bots um den Homebereich ohne Spezialisierung für bestimmte Aufgaben.  

Da für mich auf Grund der Größe die Kleinen wie der Asuro oder der RP6 eher nicht in Frage kamen und die „etwas“ Größeren wie der TurtleBot oder der Bilibot für ihre Möglichkeiten eigentlich wieder zu teuer waren musste eine eigenständige Lösung her. Leider sind meine handwerklichen Fähigkeiten und auch die zur Verfügung stehenden Geräte etwas „eingeschränkt“, so dass hier definitiv Kompromisse her mussten. Besonders augenscheinlich ist dies am ASM5, welcher aber auch eher zu Erfahrungszwecken herhalten musste so wie auch bereits mein erster Bot, welcher hier aber unerwähnt bleiben soll.


Der Schwerpunkt der Bots liegt in der Auswahl und dem Zusammenspiel der einzelnen Komponenten, sowie der damit verbundenen Flexibilität, weniger auf der Qualität des mechanischen oder technischen Aufbaus, wobei natürlich die Funktionalität gegeben sein muss. Allerdings mussten auch hier Kompromisse eingegangen werden.

Zwischen den Wünschen und den Realisierungsmöglichkeiten, sei es auf Grund der technischen oder finanziellen Möglichkeiten, musste  genau abgewogen werden. Das beginnt bei den Chassis und setzt sich bei den Aktoren und Sensoren fort. So ist z. B. ein Laserscanner wirklich sehr hilfreich aber auch recht teuer.


Näheres dann bei den einzelnen Bots…